Das richtige Verhalten im Falle einer Autopanne in der kalten Jahreszeit

Was man im Winter immer im Auto mit an Bord haben sollte

Wer im Winter das richtige und Material in entsprechender Qualität mit sich führt, der kann auch beim Ausfall der Autobatterie einen „kühlen Kopf“ bewahren!

Eine der häufigsten Gründe für das Liegenbleiben eines Autos ist das Versagen der Batterie. Bei einer solchen Panne muss jedoch nicht zwangsläufig der Pannenhelfer kontaktiert werden. Wer ein Überbrückungskabel mit sich führt, kann dem Auto die benötigte Starthilfe selber geben. Es lohnt sich beim Kauf eines Überbrückungskabels etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen. Je dicker ein solches Kabel gefertigt ist, umso besser bzw. höher ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Starthilfe. Jedoch ist hierbei Vorsicht geboten, denn das schwarze und rote Kabel sind bei einer Überbrückung unbedingt in der richtigen Reihenfolge an die Pole zu klemmen. Bei einer falschen Überbrückung kann die Bordtechnik möglicherweise einen teuren Schaden erleiden.

Eine Alternative zum Überbrückungskabel stellen mittlerweile die sog. „Powerpacks“ dar. Ihre Anschaffung lohnt sich, sofern die Autobatterie zu wenig Spannung hat und Starthilfe über ein externes Ladegerät benötigt. Allerdings ist der Einsatz nur möglich, wenn die Spannung der Batterie nicht zu niedrig ist. Der Preis für die günstigsten Powerpacks liegt bei ca. 80 Euro.

Wer sich für die Anschaffung einer solchen Starthilfe interessiert, dem wird mir einem Beitrag zum Thema „10 Starthilfe Batterien im Test“ auf der Seite von www.auto-motor-sport.de weitergeholfen.

Bei langen Autofahrten sind umfangreiche Vorbereitungen und Mitnahme von zusätzlichem Material unerlässlich

Werim Winter eine längere Autofahrt plant, der sollte vor allem einen älteren Wagen noch einmal in einer Werkstatt durchchecken lassen. Wenn der Wagen dann doch einmal auf der Strecke liegen bleiben sollte, dann empfiehlt es sich warme Kleidung und Decken zum Schutz vor Unterkühlung mitzuführen. Als ebenfalls nützlich haben sich in der Vergangenheit die Mitnahme von heißem Tee oder Kaffee und ausreichend Butterbroten erwiesen, um z.B. längere Wartezeiten auf den Abschleppdienst überstehen zu können. Außerdem ist es in jedem Fall ratsam einen befüllten Reservekanister im Auto zu haben.

Bei Fahrten in schneebedeckten Gebieten ist der Einsatz von Schneeketten angebracht und auch eine Schneeschaufel kann hier hilfreich sein. Ein Warndreieck und Warnwesten sind für die Absicherung einer eventuellen Unfallstelle unerlässlich. Diese Gegenstände sind für die verkehrssichere Ausrüstung eines jeden Autos laut der Straßenverkehrsordnung auch gesetzlich vorgeschrieben.

Weitere nützliche Utensilien für Autofahrten in der kalten Jahreszeit sind Eiskratzer, Handfeger, Taschenlampe und ein Türschlossenteiser. Der Türschlossenteiser sollte dabei verständlicherweise nicht im Auto aufbewahrt werden. Wird letztendlich doch die Hilfe eines Pannendienstes für die Weiterfahrt gebraucht, dann kann dieser in der Regel über eine Notrufsäule oder einem Smartphone telefonisch kontaktiert werden. Der Akku des Smartphones verfügt dann hoffentlich über ausreichend Energie. Andernfalls kann das Mitführen einer Powerbank oder eines Ladekabels, welches über einen Zigarettenanzünder betrieben werden kann, von großem Nutzen sein. Einen interessanten, weiterführenden Artikel rund um das Thema „Auto-Zubehör für den Winter" finden wir in der Datenbank von www.Autobild.de

Wie verhalte ich mich richtig, wenn mein Wagen im Winter ein Panne hat und liegenbleibt?

Zunächst einmal gilt es unbedingt die Ruhe zu bewahren. Wenn Sie Mitglied bei einem Automobilclub sind oder über eine entsprechende Versicherung verfügen, können Sie deren Service - ohne das Entstehen von weiteren Kosten - in Anspruch nehmen. Sind Sie kein Mitglied in einem Club, dann entstehen Ihnen Kosten für Starthilfe oder das Abschleppen. Als eine kostengünstige und echt Alternative hat sich im Falle einer Autopanne die Kontaktaufnahme zu einem lokalen Taxiunternehmen erwiesen. Viele Taxifahrer führen starke Powerpacks mit sich und sind in der Lage Starthilfe zu geben. Es ist sinnvoll in einer solchen Situation mit dem Taxifahrer einen Festpreis für die unübliche Dienstleistung zu vereinbaren. Die lokalen Taxis können oftmals schneller am Ort der Panne sein. Es ist deshalb nicht unüblich, weshalb auch Automobilclubs oftmals Taxiunternehmen für die „erste Hilfe“ beauftragen. Sind Sie Kunde beim ADAC, dann sollten Sie nicht länger als eine Stunde auf Hilfe warten.

Und damit es erst gar nicht erst zu einem Unfall oder einer Panne im Winter kommt, trägt zu guter Letzt natürlich auch eine an die Witterungsverhältnisse angepasste Geschwindigkeit im Straßenverkehr bei. Als Faustregel sollten Sie beim Auftreten von verschneiten Straßen die Geschwindigkeit halbieren und bei Eisglätte das Tempo um 70 Prozent drosseln. Einen großen Anteil zur Sicherheit im winterlichen Verkehr haben vielerorts in gefährdeten Straßenbereichen bereits die Geschwindigkeits-Displays und Radargeräte von Radarlux. Die Verkehrssicherheit lässt sich mit Hilfe einer Geschwindigkeitsanzeige bzw. einem Display erwiesenermaßen um einen hohen Prozentsatz steigern. Das Display zeigt bei einer zu hohen Geschwindigkeit dem Autofahrer ein trauriges Sicht an. Hält der Autofahrer sich hingegen an das vorgeschriebene Tempolimit, so wird er mit der Anzeige eines lachenden Smileys belohnt.