Der Straßenverkehr der Zukunft: Ein Konzept das Ampeln überflüssig macht

Reduzierung der Umweltbelastungen durch fließenden Verkehr

Das gesamte System funktioniert allerdings nur durch das reibungslose Zusammenspiel aller am Verkehr beteiligten Fahrzeuge. Es gibt einen Algorithmus, der dabei für jedes einzelne Fahrzeug die optimale Geschwindigkeit berechnet und den richtigen Fahrslot ausgibt. Das Auto ordnet sich dann auf diesem ein und überquert fließend die Kreuzung. Letztendlich wird so der vorhandene Platz auf Kreuzungen deutlich effizienter genutzt als es Stand heute der Fall ist. Für den reibungslosen Ablauf des Straßenverkehrs sorgen Sensoren in den Autos, die stets darauf bedacht sind, dass ein Sicherheitsabstand eingehalten wird. Das MIT-Konzept soll jedoch nicht nur für einen besser fließenden Verkehr stehen, sondern auf diese Weise auch für eine Reduzierung von Umweltbelastungen sorgen. Vor oder auf Kreuzungen wartende Autos, die unnötig Kohlenstoffdioxid in die Umwelt ausstoßen, würden zukünftig der Vergangenheit angehören. Zum Thema „Umweltbelastung durch den Straßenverkehr“ finden Sie auf einer Website des „Bundesamt für Umwelt“ interessante Details und Statistiken.

Der Haken: Fußgänger und Radfahrer sind nicht in die Vernetzung integriert

Angaben der MIT-Forscher zufolge könnten mit Hilfe des „Light Traffic“ genannten Systems die Anzahl fahrender Autos an Kreuzungen verdoppelt und somit eine enorme Steigerung des fließenden Verkehr herbeigeführt werden. Allerdings wird es in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit auch noch Verkehrsteilnehmer ohne die dafür notwendige smarte Vernetzung geben (z.B. Fußgänger und Radfahrer). Auf die wichtige Frage, wie diese in das Konzept integriert werden können, ist bisher noch keine Antwort gefunden. Wir dürfen also gespannt sein, was die Forschung in diesem Bereich in den nächsten Jahren noch hervorbringt und wie der Straßenverkehr sich verändert. Wir haben Ihnen in diesem Beitrag das MIT-Konzept zur Förderung des fließenden Straßenverkehrs vorgestellt, seine Funktionsweise und die Vorteile, aber auch die noch bestehende Problematik. Es wird noch einige Zeit dauern, bis das System vollends ausgereift ist und dann möglicherweise in Deutschland zum Einsatz kommt. In Deutschland wird bis dahin - und auch darüber hinaus – zur Wahrung der Verkehrssicherheit auf Kontrollen durch Polizei, das Ordnungsamt oder stationäre Radarkontrollen vertraut. Einen großen Anteil zur Sicherheit im Straßenverkehr haben vielerorts in gefährdeten Straßenbereichen die Geschwindigkeits-Displays und Radargeräte von RADARLUX. Die Verkehrssicherheit lässt sich mit Hilfe einer Geschwindigkeitsanzeige bzw. einem Display erwiesenermaßen um einen hohen Prozentsatz steigern.