Die wichtigsten Neuerungen im Straßenverkehr für das Jahr 2020!

Vergünstigungen beim Kauf von Elektrofahrzeugen

Der Umweltbonus zur Förderung der Elektromobilität wird über das Jahr 2025 verlängert und obendrein noch erhöht. Bund und Autoindustrie wollen sich wie bisher jeweils zur Hälfte die Kosten teilen. An Bundesmitteln werden hierfür ca. 2,09 Milliarden Euro eingeplant. Der Zuschuss bei E-Fahrzeugen soll dabei konkret bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro von 4.000 auf 6.000 Euro und bei E-Fahrzeugen bis zu einer Grenze von 65.000 Euro auf 5.000 Euro steigen. Bei den sog. „Plug-in-Hybriden“ wird der Zuschuss zukünftig auf 4.500 (Neupreis bis 40.000 Euro) bzw. auf 3.750 Euro (Neupreis über 40.000 bis 65.000 Euro) steigen. Nach beihilferechtlicher Prüfung durch die EU-Kommission soll die Förderrichtlinie zur Unterstützung der Elektromobilität laut der Bundesregierung "so bald wie möglich in Kraft treten". Weiterführende Informationen und Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema „Umweltbonus“ erhalten Sie über den folgenden Link zu einer Website der Bundesregierung.

Erhöhung der Bußgelder für Falschparker und Missachtung der Rettungsgasse

Bußgelder für das Parken in zweiter Reihe, auf Rad- und Gehwegen und das Halten auf Schutzstreifen sind bereits zum Ende des letztens Jahres empfindlich erhöht worden. Ein Entwurf des neuen Bußgeldkatalogs sieht nun vor, dass in gravierenden Fällen bis zu 100 Euro oder aber auch zusätzliche Punkte in Flensburg für derartige Vergehen fällig werden. Bislang betrug ein solches Vergehen höchstens 55 Euro. Ebenfalls verboten werden soll das dreiminütige Halten auf einem Schutzstreifen. In Zukunft dürfen Autofahrer, die keine Rettungsgasse für Krankenwagen, Feuerwehr oder Polizei bilden, nach Inkrafttreten der verschärften Straßenverkehrsordnung mit einer Geldbuße von bis zu 320 Euro rechnen. Hinzukommt ein einmonatiges Fahrverbot und der Eintrag von zwei Punkten im Zentralverkehrsregister in Flensburg. Fahrzeuge, welche mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen über deutsche Straße rollen, dürfen künftig innerorts nur noch mit einer Schrittgeschwindigkeit von 7 bis 11 km/h rechts abbiegen. Ein solcher Verstoß kann mit einem Bußgeld i.H.v. 70 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet werden.

Ausweitung der Dieselfahrverbote

Zusätzlich zur Verbotszone in der Innenstadt für Euro-4-Diesel gibt es in Stuttgart ab dem 1. Januar 2020 auch streckenbezogene Fahrverbote für Diesel der Euronorm 5. Umweltsenator Jens Kerstan von den Grünen stellte das Ende des streckenbezogenen Fahrverbots in der Stresemannstraße in Hamburg für Ende 2020 in Aussicht. Aufgrund einer Vielzahl von anhängigen oder geplanten Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf Luftreinhaltung sind Fahrverbote prinzipiell auch in weiteren Großstädten möglich. Zu der Vermeidung von Verkehrsordnungswidrigkeiten und den damit verbundenen ärgerlichen Bußgeldern oder den ungeliebten Punkten in Flensburg, wird in Deutschland auf Kontrollen durch Polizei, das Ordnungsamt oder stationäre Radarkontrollen vertraut. Einen großen Anteil zur Sicherheit im Straßenverkehr haben vielerorts in gefährdeten Straßenbereichen die Geschwindigkeits-Displays und Radargeräte von RADARLUX. Die Verkehrssicherheit lässt sich mit Hilfe einer Geschwindigkeitsanzeige bzw. einem Display erwiesenermaßen um einen hohen Prozentsatz steigern.