Geschwindigkeits-Display-Kampagne in Thüringen

Radarlux unterstützt Projekt zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Sicherheit im Straßenverkehr fordern und fördern: Mit einem landesweiten Projekt legte Christian Carius, Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr des Freistaates Thüringen, am 16. Mai 2013 in Jena den Startschuss für eine beeindruckende Aktion. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sollen die Kommunen verstärkt Displays zur Geschwindigkeitsanzeige einsetzen. Unterstützt wird das Projekt in Thüringen von der Leverkusener Radarlux Radar Systems GmbH, ein Unternehmen der in Jena ansässigen JENOPTIK AG.

Mit Geschwindigkeits-Displays Verkehrsopfern vorbeugen

Christian Carius, Minister für Bau, Landesentwicklung mit DialogdisplayDass eine Notwendigkeit besteht, hat Thüringen klar erkannt. Laut einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes zur Unfallbilanz 2012 haben die schlimmsten Folgen nach wie vor Unfälle durch „nicht angepasste Geschwindigkeit“. In Deutschland gingen allein 37 Prozent aller Todesopfer im Straßenverkehr auf zu schnelles Fahren zurück, auf den Autobahnen sogar fast 50 Prozent. Überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit gehört auch in Thüringen zu den Hauptgründen für Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten und liegt mit 42,1 Prozent (2010) über dem Bundesdurchschnitt.

Mit den Geschwindigkeits-Displays soll das Verständnis der Autofahrer gestärkt werden. Die charmanten Hinweise als Form von lachenden und traurigen Gesichtern weisen den Fahrer darauf hin, ob er zu schnell fährt oder sich an die Regeln hält. Vor allem „schwächere Verkehrsteilnehmer“, wie zum Beispiel Kinder, Ältere, Rollstuhlfahrer oder Radfahrer sollen mit der Initiative geschützt werden, so Carius.

Verkehrssicherheit: Förderung für insgesamt 100.000 Euro pro Jahr

Förderungen für die Geschwindigkeitsdisplays gibt es beim Landesverwaltungsamt in Weimar. Im Rahmen des Projekts des Freistaates Thüringen für 2013 und 2014 können Kommunen maximal zwei Anträge zur Anschaffung der Geschwindigkeits-Displays stellen. Diese werden mit jeweils 2.000 Euro gefördert. Insgesamt 100.000 Euro pro Jahr stellt das Land insgesamt zur Verfügung. Maximal 50 Anträge können somit pro Jahr gefördert werden.

Radarlux als Partner des Thüringer Projekts

Zum offiziellen Start in Jena hat Radarlux sein Display als Partner des Projekts zur Verfügung gestellt. Zudem wurden für die Verkehrsinitiative zwei Pakete angefertigt, die das Geschwindigkeitsverhalten der Verkehrsteilnehmer nachhaltig beeinflussen sollen. Der Leverkusener Hersteller für Radargeräte und Geschwindigkeitsdisplay weiß: Besonders vor Schulen und Kindergärten, in verkehrsberuhigten Zonen, an Ortseingängen sowie auf Firmengeländen zeigt die Maßnahme ihren Effekt. Die Kombination aus radarbasierter, digitaler Geschwindigkeitsanzeige und dem lobenden beziehungsweise mahnenden Effekt durch den „grünen Smiley“ oder „roten Sadly“ ist eine bewährte Methode der präventiven und edukativen Verkehrssicherheitsmaßnahme:

  • aus einer Entfernung von 150 Metern gut sichtbar
  • automatische Helligkeitsregelung der LED-Anzeige
  • geringer Stromverbrauch
  • witterungsbeständig
  • strom- und solarbetrieben

Verkehrssicherheit in Thüringen hat hohen Stellenwert

Die Steigerung der Verkehrssicherheit stellt für das Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr in Thüringen eine bedeutende Aufgabe dar. 2010 wurde deshalb die Verkehrssicherheitsinitiative „Denken. Fahren. Ankommen. – Mehr Sicherheit auf Thüringer Straßen“ ins Leben gerufen. Die über 25.000 Kilometer sind für den Freistaat von enormer Bedeutung. Sicherheitsbewusstes Fahren: Mit den Geschwindigkeits-Displays von Radarlux werden sicherlich viele grüne Smileys auf den Straßen Thüringens aufleuchten.