Hitze im Auto – die oftmals unterschätze Gefahr für Leib und Leben

Innenraum-Temperaturen des Autos können in ungeahnte Höhen steigen

Nur kurz zum Bäcker, nur mal eben zur Post, das Kind schläft doch gerade friedlich vor sich hin, aber "nur mal eben" wird bei Temperaturen über 30 °C schnell zu einer tödlichen Gefahr. Wie schnell, das wird heutzutage leider noch immer unterschätzt. Innerhalb von 15 Minuten kann das Auto im Sommer zur Hitzefalle für Babys und Kleinkinder werden. Schaltet der Fahrer den Motor und die Klimaanlage aus, so dauert es keine zehn Minuten bis das Innen-Thermometer weit über die Außentemperatur steigt. Es können über 50°C erreicht werden - je nachdem welche Autofarbe und Fenstergröße der Wagen hat. Schwarze Autos heizen sich logischerweise schneller auf. Nach einer halben Stunde in der prallen Sonne kann die Hitze im Auto sogar auf bis zu 70 °C ansteigen. Für das kleine Kind werden aber schon Temperaturen über 40°C gefährlich. Bei einem heißen Sommertag um die 35 °C kann das Auto schon nach 15 Minuten zur tödlichen Hitzefalle werden - bei Babys ist die Zeitspanne sogar noch kürzer. Da Babys und Kinder ihre Körpertemperatur noch nicht so gut regulieren können wie Erwachsene, nehmen sie die Hitze im Auto viel schneller auf und können sich durch Schwitzen nicht wieder selbst abkühlen. Der Kreislauf bricht irgendwann zusammen und es kann zum Herzstillstand kommen.

Wie lässt sich die Hitze im Auto effektiv senken?

Am effektivsten können Sie mit Scheiben-Folie oder -Netzen gegen sich im Auto anstauende Hitze vorgehen. Je nach Qualität und Größe können diese Schutzblenden die Temperatur schon um fünf Grad senken. Eine reflektierende Folie an der Frontscheibe sorgt zusätzlich für ein paar Grad an Abkühlung. Weiterführende Informationen und fundierte Testberichte zum Thema „Sonnenschutz für das Auto“ erhalten Sie auf www.autobild.de. Achten Sie auch unbedingt darauf, Kindersitze und Babyschalen mit einem oder mehreren Handtüchern abzudecken, bevor das Auto verlassen wird. Viele Menschen vergessen, dass bei sommerlichen Temperaturen auch Gurte und vor allem die Schnallen sich aufheizen können und unter Umständen Verbrennungen verursachen.

Ausreichend vorhandenes Kühlmittel ist ebenfalls unabdingbar, um sicheres Fahren im Sommer zu gewährleisten. Prüfen Sie deshalb den Füllstand und das Alter des Kühlmittels vor der Fahrt, insbesondere bei längeren Reisen. Sollte das Kühlmittel zu alt sein, kann es den Kreislauf verstopfen und möglicherweise das Risiko eines Motorkollapses erhöhen. Wie Sie bei der Kontrolle und dem Auffüllen des Kühlmittels vorgehen, erfahren Sie über diesen Link zu einer Website von www.mein-autolexikon.de. Auch der Reifendruck sollte vor jeder längeren Fahrt kontrolliert werden, mindestens aber einmal in den heißen Sommermonaten. Hätten Sie gedacht, dass ein falscher Reifendruck während der sommerlichen Jahreszeit für einen von sechs Verkehrsunfällen in Europa verantwortlich ist? Nehmen Sie sich die Zeit für eine intensive Kontrolle, denn letztendlich mindert das auch den Verschleiß und spart Benzin. Bei der Nutzung von Winterreifen im Sommer gilt die O bis O Faustregel: Von Ostern bis Oktober müssen Sommerreifen montiert werden! Diese Regel ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, erhöht aber die Sicherheit der Insassen und schont – aufgrund von verringertem Verschleiß – den Geldbeutel. Bereits bei einer Temperatur von 20 Grad verlängert sich der Bremsweg mit Winterreifen um mehrere Meter. Eine letzte Warnung für die Fahrt an die Tanksäule: Tanken Sie bei Hitze nicht komplett voll. Wenn der Kraftstoff sich wegen der Hitze ausdehnt, dann kann er überlaufen und sich im schlimmsten Fall am Motor entzünden.

Um auch in Zukunft einen kühlen Kopf im Straßenverkehr zu behalten, sollten Sie die oben genannten Ratschläge im Hinterkopf behalten. In Deutschland wird zur Wahrung der Verkehrssicherheit auf Kontrollen durch Polizei, das Ordnungsamt oder stationäre Radarkontrollen vertraut. Einen großen Anteil zur Sicherheit im Straßenverkehr haben vielerorts in gefährdeten Straßenbereichen die Geschwindigkeits-Displays und Radargeräte von RADARLUX. Die Verkehrssicherheit lässt sich mit Hilfe einer Geschwindigkeitsanzeige bzw. einem Display erwiesenermaßen um einen hohen Prozentsatz steigern.