Unterschätzte Gefahr: Stress im Verkehr und die Risiken

Was sind die Gründe für den allgegenwärtigen Stress im Straßenverkehr?

Über ein Viertel aller Befragten der Studie geben an, dass sie beim Fahren „häufig“ oder „immer“ unangenehme Gefühle zu empfinden. Als logische Folge steigt die Fehlerquote am Steuer. Allerdings haben die Psychologen gegen Stress am Steuer einige Tricks parat, die sich relativ leicht im „Selbststudium“ oder Kursen erlernen lassen. „Gründe für auftretenden Stress im Straßenverkehr sind oft nicht zu beeinflussen“, so erklärt der Psychonomics-Forscher Ansgar Metz. Ursachen für das Entstehen von solch negativen Gefühle durch Stress, liegen heutzutage in der ständigen Erreichbarkeit, der Just-in-time-Produktion und dem oftmals schlechten Zeitmanagement. Hinzu kommt eine in sämtlichen Bereichen überlastete Infrastruktur - die dem ständig wachsenden Verkehr nicht im ausreichenden Maß gewachsen ist. Viele Stressfaktoren sind jedoch hausgemacht: 41 Prozent der befragten Autofahrer fühlen sich beispielsweise von besserwisserischen Beifahrern belästigt und nicht weniger als 40 Prozent klagen über Zeitdruck. Die Verkehrsteilnehmer gehen jedoch unterschiedlich mit dem Stress um: So versuchen 71 Prozent der Befragten sich bewusst zu entspannen und die Ruhe zu bewahren, 67 Prozent lenken sich mit Musik, Hörbüchern oder Nachrichten aus dem Radio ab. Allerdings verhalten sich 19 Prozent weniger rücksichtsvoll und sieben Prozent betreiben sogar Stressbewältigung mit der Hupe und Schimpfen. „Den eigenen Stress an andere Verkehrsteilnehmer weiterzugeben, ist sicherlich keine gute Handlungsalternative“, berichtet Metz mit Hinblick auf die Unfallstatistiken. Wer es nicht soweit kommen lassen möchte, dem raten Verkehrsexperten zu Maßnahmen mit denen sich das Nervenkostüm stärken lässt und der Stress minimiert wird. Besonders hilfreich sind regelmäßige Pausen mit Dehn- und Atemübungen, entspannende Musik oder frische Luft und eine sorgfältig vorbereitete Routenplanung. Einen weiterführenden, interessanten Artikel zu dem Thema „hausgemachten Stress im Straßenverkehr“ lesen Sie auf www.wiwo.de.

Wie Sie Stress reduzieren können, um Gesundheit und Sicherheit zu wahren

Schon ein paar kleine Änderungen in alltäglichen Abläufen - zum Beispiel dem Weg zur Arbeit – können einen großen Beitrag für mehr Entspannung im Straßenverkehr leisten. Wenn Sie zwischen Wohnort und der Arbeitsstelle pendeln müssen, dann nutzen Sie (sofern vom Arbeitgeber ermöglicht) Angebote wie flexible Arbeitszeiten oder Home Office. In der Corona-Zeit hat sich gezeigt, dass das Arbeiten zu Hause für viel mehr Menschen in Frage kommt als man bisher angenommen hat. Schwierige Verkehrssituationen wie Stau oder aggressive Autofahrer sind jedoch nicht vermeidbar. Versuchen Sie in einer solchen Situation kein Gefühl von Macht- und Hilflosigkeit entstehen zu lassen. Durchatmen und gelassen bleiben ist in derart kritischen Situationen das oberste Gebot! Im Fahrzeug selbst sollten Sie - statt mit den Zähnen zu knirschen und den Kiefer aus Wut anzuspannen - das Lenkrad kurz und fest mit den Händen greifen und die Muskulatur in Schulter, Hals und Armen anspannen. Anschließend atmen Sie aus und entspannen wieder. Die angestaute Wut verflüchtigt sich rasch. Nun kann die Fahrt wesentlich gelassener mit besserer Laune und sicherer fortgesetzt werden. Weitere hilfreiche Entspannungsübungen für eine Autofahrt finden Sie über diesen Link zu einer Webseite von www.serways.de.

In Deutschland wird zur Wahrung der Verkehrssicherheit auf Kontrollen durch Polizei, das Ordnungsamt oder stationäre Radarkontrollen vertraut. Einen großen Anteil zur Sicherheit im Straßenverkehr haben vielerorts in gefährdeten Straßenbereichen die Geschwindigkeits-Displays und Radargeräte von RADARLUX. Die Verkehrssicherheit lässt sich mit Hilfe einer Geschwindigkeitsanzeige bzw. einem Display erwiesenermaßen um einen hohen Prozentsatz steigern.